| Veranstaltung: | Bezirksrat Mittelrhein 26.09.2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 2.2. Abstimmung über 6 quotierte und 6 offene Voten |
| Antragsteller*in: | Rupy David (Kreisverband Leverkusen) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 24.09.2026, 22:46 |
A17: Rupy David
Selbstvorstellung
Liebe Freund*innen,
bei der nächsten Landtagswahl entscheiden wir einmal mehr, in welchem NRW wir leben wollen.
In einem Land, in dem Herkunft, Name oder Kontostand über Chancen bestimmen?
Oder in einem NRW, das zusammenhält, Unterschiede aushält und niemanden vom ersten Lebenstag zurücklässt?
Ich weiß, auf welcher Seite ich stehe.
Aber ich weiß auch: Es reicht nicht, gegen rechts zu sein. Wir müssen zeigen, wofür wir kämpfen und was grüne Politik im Alltag der Menschen konkret verbessert.
Ich komme aus Leverkusen, aus einer Stadt, in der Industrie, Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Einwanderungsgesellschaft jeden Tag aufeinandertreffen. Dort habe ich gelernt: Politik beginnt nicht mit einem Papier. Politik beginnt mit Zuhören. Mit dem Ernstnehmen von Problemen. Und mit dem Anpacken.
Genau das tue ich seit Jahren; als ehemalige Sprecherin des Kreisverbandes und jetzt im Rat der Stadt Leverkusen. Ich bin als sozialpolitische Sprecherin, in der Arbeit für Geflüchtete, gegen Kinderarmut und für eine Kommune, in der alle Menschen teilhaben können.
Wir brauchen Kitas und Schulen, die dort mehr Geld und Personal bekommen, wo die Herausforderungen am größten sind. Wir brauchen funktionierende Schienen, Busse und Bahnen statt immer neuer Betonprojekte. Wir müssen Bürokratie abbauen – nicht, indem wir Leistungen streichen, sondern indem wir den Staat einfacher, schneller und zugänglicher machen.
Wir müssen unsere Kommunen endlich so ausstatten, dass sie ihre Aufgaben erfüllen können. Wer bestellt, der bezahlt. Das ist keine technische Frage. Das ist eine Gerechtigkeitsfrage.
Dafür brauchen wir ganz klar: Kohle!
Denn ohne Geld gibt es keine guten Kitas, keine sanierten Schulen, keine Jugendzentren und keine verlässlichen Integrationsstrukturen.
Nordrhein-Westfalen ist ein Einwanderungsland. Das ist keine Zukunftsvision. Das ist unsere Realität. Diese Menschen sind keine einheitliche Gruppe. Sie sind Beschäftigte, Unternehmer*innen, Eltern, Pflegekräfte, Erzieher*innen, Studierende und Rentner*innen. Sie wollen bezahlbares Wohnen, gute Bildung, sichere Arbeitsplätze und eine gute Zukunft für ihre Kinder so wie alle anderen auch.
Doch diese Realität spiegelt sich noch längst nicht ausreichend in unseren Parlamenten, Verwaltungen und auch nicht überall in unserer Partei wieder. Dieses Potenzial dürfen wir nicht liegen lassen. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass Menschen aus Enttäuschung zu Hause bleiben. Und wir dürfen sie auch nicht kampflos anderen Parteien überlassen und schon gar nicht der Linken.
Als Diversity-Trainerin habe ich Schulungen in ganz Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Ich arbeite mit Kommunalpolitiker*innen, sozialen Trägern, Vereinen und Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten. Ich weiß, wie man schwierige Gespräche führt, ohne die eigene Haltung aufzugeben und das diese Vielfalt auch Herausforderungen mit sich bringen, die wir ernsthaft angehen müssen.
Ich will mit euch um jede Stimme kämpfen. Für sozialen Zusammenhalt. Für Klimaschutz, der niemanden zurücklässt. Für ein NRW, in dem Vielfalt nicht nur Realität ist, sondern politische Stärke.
Dafür bringe ich meine kommunalpolitische Erfahrung, landespolitische Erfahrung, parteipolitische Erfahrung, fachliche Kompetenz, landesweite Netzwerke und den Willen mit, Verantwortung zu übernehmen.
Lasst uns gemeinsam ein NRW gestalten, in dem niemand fragen muss, ob er oder sie dazugehört.
Lasst uns ein NRW gestalten, in dem alle dazugehören.
Dafür bitte ich euch um euer Votum.
Was ihr über mich wissen solltet:
- Mama von zwei (kleinen) Jungs
- Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Landtag seit 2019
- Selbstständige Diversity-Trainerin
Grünes Ehrenamt:
- Ratsmitglied und Ausschussvorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses in Leverkusen
- Mitglied des Bezirksvorstandes Mittelrhein
- Sprecherin der BAG Frauen
- Mitglied in der Ausländerbehördlichenberatungskomission
- Alter:
- 37
- Geburtsort:
- Düsseldorf